CrossFit: Vor- und Nachteile beim Schwimmen

Werfen wir einen Blick auf die Vor- und Nachteile von CrossFit als Ergänzungstraining zum Schwimmen.

Heute werden wir über eine relativ neue Innovation im Sporttraining sprechen, die in die eingeführt werden könnte Schwimmen. Ich spreche von CrossFit.

Könnte CrossFit für einen Schwimmer nützlich sein? Ja, aber…. Aber lassen Sie uns zuerst erklären, worum es geht.

CrossFit kam erstmals im Jahr 2000 auf den Markt und ist heute ein weltweit weit verbreiteter Leistungssport, der mittlerweile ein fester Bestandteil der Fitnesswelt ist.

Das Training umfasst alle Arten von verschiedenen Übungen: Körpergewichtsübungen, Übungen mit Geräten wie Medizinbällen oder Kesselglocken und sogar olympische Gewichtheberübungen. Alle Übungen stimulieren verschiedene Muskelgruppen und verlassen sich stark auf die Kernkraft.

Alle diese Übungen werden normalerweise zu Schaltungen kombiniert, die hochintensive Trainingseinheiten namens WODs erzeugen.

WODs (Workouts des Tages) sind oft zeitlich festgelegt, sodass jede Trainingseinheit zu einer Art Wettbewerb gegen sich selbst wird. Ein WOD kann bis zu 10 Minuten oder länger dauern und seine hohe Intensität erzeugt viel Milchsäure, so dass Sie sich extrem müde fühlen.

Zusammenfassung dessen, was wir gerade gesagt haben:

  • Gleichzeitiger Einsatz verschiedener Muskelgruppen
  • Fokussierung auf die Kernkraft
  • Noch länger als 10 Minuten
  • Zeitgesteuert
  • Leistungsbezogen
  • Hochintensiv
  • Erzeugung von Milchsäure

Erinnert Sie diese Liste an etwas? Es gibt viele Ähnlichkeiten mit dem Schwimmen, vor allem bei der Verwendung von Trainingssets, die sich auf Geschwindigkeit, Geschwindigkeitsausdauer und aerobe / anaerobe Kapazität konzentrieren.

Die oben aufgeführten Punkte sind die Profis von CrossFit in Bezug auf Schwimmen. Es gibt bestimmte Ähnlichkeiten und so könnte es eine wirklich funktionelle Art von Training für einen Schwimmer sein!

Wenn es Vor- und Nachteile gibt, gibt es natürlich auch Nachteile, die berücksichtigt werden müssen, genauer gesagt:

1. Manchmal ist die interne Trainingsbelastung einer bestimmten Übung nicht genau genug oder nicht angemessen berücksichtigt. Um zu erklären, was eine interne Trainingsbelastung ist, stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Personen vor sich, eine trainierte und die andere untrainierte. Sie werden beide gebeten, ein Gewicht von 50 kg zu heben. 50 kg ist die externe (objektive) Trainingsbelastung; jemand, der trainiert wird, hat eine geringere interne (subjektive) Trainingsbelastung, weil es für ihn einfacher ist, dieses Gewicht zu heben. Einige WODs berücksichtigen dies nicht, da sie standardmäßige externe Trainingsbelastungen haben, die sich nur für Männer und Frauen unterscheiden.

2. Die Übungen sind nicht einfach. Die auszuführenden Bewegungen sind oft kompliziert und die Technik ist äußerst wichtig. Ohne gute Technik ist das Verletzungsrisiko extrem hoch. Wenn man bedenkt, dass Müdigkeit an einem bestimmten Punkt im WOD einsetzt, ist das Risiko, sich selbst zu verletzen, noch höher, da Sie während der Übung nicht klar denken. Dies ist für Schwimmer noch relevanter, da sie an eine wässrige Umgebung gewöhnt sind, der es an Schwerkraft mangelt und ihre Gelenke und Muskeln daher nicht richtig für trockenes Land „eingestellt“ sind.

Wenn Sie CrossFit ausprobieren möchten, können Sie sicher sein, dass es Ihrem Schwimmen hilft.

Mein Rat ist, vor dem Start einen Experten zu konsultieren, damit Sie genau die richtige Technik für die Übungen lernen und WODs durchführen können, ohne sich zu verletzen.

Viel Spaß beim Training!

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