Wie erstelle ich einen Kostenmanagementplan? 4 tipps

Einer der ersten Schritte bei der Entwicklung eines Kostenmanagementplans besteht darin, den Projektumfang und die Ausführungsstrategie zu entwickeln. Dies bildet die Grundlage für den integrierten Kostenmanagementprozess, der auch die Themen Terminplanung, Kostenschätzung und Budgetierung, Ressourcenplanung, Wertanalyse und Engineering, Risikomanagement sowie Beschaffungsplanung umfasst. Dieser erste Tipp hilft Ihnen bei der Entwicklung des Bereichs:

1. Entwickeln eines Projektstrukturplans

Während der Entwicklung des Projektumfangs übersetzen Ingenieure den Umfang in Ergebnisse, die zusammen die Erstellung des Assets ermöglichen. Diese Leistungen können z.B. Skizzen, Diagramme, Zeichnungen, Ausrüstungslisten und Spezifikationen umfassen. Während sie das Asset physisch beschreiben, eignen sie sich nicht für die Ressourcenplanung und Projektsteuerung. Die Ergebnisse müssen in eine andere Form übersetzt werden: einen Projektstrukturplan (PSP). Das PSP gliedert den physischen Umfang des Assets in überschaubare Komponenten, für die die Arbeit geplant und gesteuert werden kann.

Einrichten eines Klassifizierungssystems für Kostenvoranschläge

Angesichts der Ziele, die Unsicherheit im Schätzungsprozess zu verringern und die Kommunikation der Schätzergebnisse zu verbessern, ist es wünschenswert, Standardklassifizierungen für Schätzungen für das Unternehmen festzulegen. Das Klassifizierungssystem definiert die spezifischen Eingabeinformationen, die erforderlich sind, um in jeder Phase des Anlagen- oder Projektlebenszyklus eine gewünschte schätzende Ergebnisqualität zu erzielen. Klassifizierungsschemata helfen bei der Definition der Anforderungen für die Geltungsbereichsdefinition und geben Schätzmethoden an, die für diese Geltungsbereichsdefinition geeignet sind.

Entwicklung und Pflege von Werkzeugen und Techniken für die Ressourcenplanung

Die Ressourcenplanung wird am besten durch eine Datenbank mit historischen Ressourcendaten erleichtert. Diese Daten sollten frühere Erfahrungen mit Ressourcennutzung, Verfügbarkeit, Einschränkungen und ähnlichen Informationen enthalten. Die Erfassung historischer Ressourcenplanungsdaten ist im Allgemeinen Teil des Projektleistungsbewertungsprozesses, da Ressourcenpläne und die tatsächliche Nutzung zu einem großen Teil in Kosten- und Zeitplankontrolldatensätzen enthalten sind. Entwicklung und Pflege von Ressourcenplanungstools (z., Checklisten, Standardverfahren und Kontenplan) ist auch ein Schritt in diesem Prozess. Ein Standardkontenplan erleichtert zusammen mit dem PSP die Ressourcenplanung, indem Möglichkeiten zur konsistenten Kategorisierung von Ressourceninformationen festgelegt werden.

Planen Sie, wie Sie den Fortschritt messen

Die erste Planung für die Fortschrittsmessung beginnt mit der Planung des Projektumfangs und der Ausführungsstrategie. Danach müssen ein geeignetes PSP und ein Satz von Kontrollkonten entwickelt werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass die Ressourcen, Aktivitäten und Ergebnisse für jedes Arbeitspaket und Kontrollkonto messbar sind. Da der Fortschritt bewertet werden muss, um die Leistung des Projekts beurteilen zu können, sollten Bewertung und Messplanung Hand in Hand gehen. Durch die Planung dieser Prozesse wird sichergestellt, dass die Messungen verschiedener Systeme während der Ausführung mit den Kontroll- und Kostenkonten übereinstimmen oder dass Prozesse vorhanden sind, um sie zu übersetzen.

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Weitere interessante Informationen finden Sie auf der AACE-Website Total Cost Framework

Über Cleopatra Enterprise

Cleopatra Enterprise ist die innovative und branchenführende Projektkostenmanagement-Software für Branchen wie Öl & Gas, Chemie, Bergbau, Pharma, Infrastruktur und Bauindustrie. Mit der Mission, Unternehmen dabei zu unterstützen, Projekte innerhalb von Zeit und Budget abzuschließen, integriert Cleopatra Kostenschätzung, Planung, Kostenkontrolle und Projektbenchmarking.

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